Schlagwort-Archive: Musik

Was das Ohr begehrt

Was gibt es schöneres an einem Samstag als auszuschlafen, zu frühstücken und ein paar Sonnenstrahlen beim Kaffee zu erhaschen. Es ist mittlerweile Anfang September und in den Geschäften verabschiedet sich die sommerliche Dekoration und die Vorboten des Weihnachtsgeschäftes rücken an. Die sonnenhungrigen Barmbeker und Neugierige aus anderen Stadtteilen versammeln sich an diesem milden Tag rund um Hamburgs erste Nougaterie ‚Was das Herz begehrt‘, genießen ihre Kaffeevarianten, probieren französischen Nougat und lauschen der Musik des Soulduos ‚Soulsteady‘. Dahinter verbergen sich ‚Sasa Jansen‘ am Mikrofon und ‚Andreas Bösch‘ an den Tasten, die für groovige Live-Interpretation vieler bekannter Lieder sorgen. Von ‚Ain’t nobody‘ bis zu ‚Get here‘ von Oleta Adams erwachen so einige Klassiker aus den 80er Jahren zu neuem Leben.

„Der Andrang ist höher, als wir erwartet hätten,“ schätzt die Betreiberin des charmanten Ladens Frau Azadeh Montazer die Lage ein. „Ich bin von dieser einmaligen Verschmelzung zwischen unseren Freunden, unseren Kunden und vielen Barmbeker Instituionen begeistert und danke insbesondere Petra Henze auch für die Organisation!“ Über drei Stunden dauert dieses Event dieses Mal und die Gäste, die den Ort wieder für andere Aufgaben verlassen müssen, haben alle ein zufriedenes Lächeln auf den Lippen.

© Text und Fotos – Cornelius Kalk

Zwischen Nougat und dem weiteren Leckereien genossen die Besitzer vom ‚Was das Herz begehrt‘ mit ihren Kunden und Freunden die spätsommerlichen Sonnenstrahlen mit der musikalische Unterstützung von ‚Soulsteady‘.

Hinter diesem Soulduo stecken die Sängerin ‚Sasa Jansen‘ am Mikrofon und…

…der Pianist ‚Andreas Bösch‘ logischerweise an den Tasten.

Die Kunden genossen die musikalische Untermalung sehr und sorgten damit auch beim Publikum für eine chillige Stimmung.

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Dance the Jazz

Vom Jazz-Trio zum ganzen Orchester, der Bogen vom Jazz Sommer Barmbek ist groß gespannt und der südlichste Veranstaltungsort ist die Kulturbühne Bugenhagen am Biedermannplatz. Zeitlich führt uns die Reise zurück in das 20. Jahrhundert und wir gehen zusammen mit der Big Band der TU Harburg auf einen musikalischen Trip durch Swing, Charleston und LindyHop. Der Swing erlebt in Hamburg zur Zeit eine andauernde Renaissance und die Neugierigen unter ihnen fangen nach abgelegter Schüchternheit sogar an zu tanzen. Das Orchester bot denn auch typischen Big Band Jazz gesanglich vortrefflich unterstützt durch Regina Ebinal, Tim Swan, die bekannte Songs von Frank Sinatra, Lionel Richie oder Michael Bublé vortragen. Zwischendurch greift denn auch die gebürtige Chilenin Patricia Gracia Salas zum Mikrofon und gibt spanische Songs zum Besten. „Wir freuen uns sehr darüber, so hochkarätige Musiker bei uns heute zu Gast zu haben,“ berichtet der künstlerische Leiter der Kulturbühne in Barmbek Lothar Schwindt. „Swing wirkt noch einmal ganz anders, wenn zum Orchester dann noch so viel Publikum mit einer ansteckenden Leichtigkeit die Tanzbeine schwingt.“

Die Begeisterung von den Zuschauern hielt sich weit in die zweite Hälfte und das Orchester entwickelte sichtlich mehr und mehr Spaß an dieser gelungenen Veranstaltung. Und wenn das Publikum schon nicht mittanzt, so schnippt es bei den meisten der Lieder  mit oder bewegt zumindest ein Körperteil.

© Text und Fotos – Cornelius Kalk

Die Big Band der TU Harburg ‚SwingING‘ lud zum Swingen und Mittanzen bei der Kulturbühne Bugenhagen ein.

In drei Reihen hintereinander gaben in erster Linie die Bläser den Ton an und wurden dabei von Schlagzeug und Gitarre unterstützt.

Das hervorragend aufeinander abgestimmte Orchester glänzte durch einen satten Sound.

Gesanglich wurden die Herren dabei vortrefflich durch Reginal Ebinal.

Eingeladen waren die Besucher aber nicht nur, um die Musik zu genießen, sondern auch zum Tanzbein schwingen.

Moderiert wurde der Abend durch Tim Swan, der gleichzeitig Lieder von Frank Sinatra oder Michael Bublé eigens interpretiert wiedergab.

Barmbek erlebt seinen ersten JAZZ-SOMMER

Es ist Sommer, es ist die Zeit unterwegs und draußen zu sein, es ist alles etwas entspannter und genussvoller.

Somit auch Zeit, den Jazz nach Barmbek zu bringen!

Erstmalig und in einer Kooperation des Teams des „Büros für Lokale Wirtschaft“ (LoWi) der „IG Fuhle“ sowie des Jazzclubs im Stellwerk e.V. wird nun vom 19. Juni bis zum 19. September der Jazz-Sommer Barmbek statt finden.

Oberstes Ziel dieser vielseitigen musikalischen Reise durch das Hamburger Quartier wie durch den Jazz selbst ist es, interessante Stätten und interessante Projekte kennen zu lernen. „Ist man erstmal auf den Geschmack gekommen, so LoWi-Leiterin Petra Henze, wird sich manches von selbst ergeben.“

Das Programm ist ebenso vielfältig wie der oft unterschätzte Stadtteil Barmbek: kaum bekannte Locations und ebenso Insidern vorbehaltene Musikformationen versüßen den Sommer, an dem sonst typische Musik-Orte eher der Sommerpause frönen: ein Open-Air bei freiem Eintritt im Rahmen des „Tags der Musik“, Salsa-Tanz, Saxophon-Workshop, ein Lese-Abend mit Jazz&Krimi, ein Brunch mit Kaempfert-Legende Ladi Geisler oder ein ozeanischer Tripp mit dem U-Boot-Orchester in die heilige Hallen der Tiehloh-Kirche: es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

„Die Themen sollen anregen und neugierig machen“, so Heiko Langanke vom sonst in Harburg ansässigen Jazzclub im Stellwerk. „Und es soll die Vielfalt und Besonderheiten vom Stadtteil Barmbek aufzeigen“, so Petra Henze, die dafür Partner wie den Bezirk Nord, die Behörde für Kultur, Sport und Medien die Saga/GWG oder die Haspa gewinnen konnte.

Die zahlreiche  Veranstaltungen werden allerorts sowohl mit Plakaten als auch mit Faltflyern und in der Tagespresse oder unter dem eigens eingerichteten Webportal www.jazz-sommer-barmbek.de zu finden sein.

Und es sind wirklich einige außergewöhnliche Projekte vertreten, die Lust auf mehr machen:

  • Den Vor-Auftakt macht am Freitag (18. Juni um 11h) die Haspa-Filiale Fuhlsbüttler Straße / Ecke Hellbrookstraße. Dort wird für zwei Wochen die eigens vom Darmstädter Jazzinstitut geliehene Ausstellung „Tension“ um das Vermächtnis des legendären deutschen Jazzposaunisten Albert Mangelsdorff zu sehen sein. Zur Vernissage spielt zudem der in Hamburger lebende Jung-Posaunist Christoph Grages ein Solo-Posaunen-Konzert.
  • Im Rahmen des „Tags der Musik“ (17.-20.6.) wird dann der Barmbeker Jazz-Sommer ganz offiziell am Samstag (19.6.) ab 15h auf einer Open-Air-Bühne am Platz des Museums der Arbeit eröffnet. Dort sind neben der Bigband der Hamburger Jugend-Musikschule „Think Big“ – frischer Preisträger des Wettbewerbs „Jugend jazzt“ – auch die Pop-Jazz-Band „Allophonic“, das bundesweit bekannte NuJazz-Projekt „Groove Galaxi“ des Hamburger Schlagwerkers Sönke Düwers als auch das Hamburger LandesJugendJazzOrchester „Jazz Essence“ um den Leiter und bekannten Pianisten Nils Gessinger vertreten.
  • Im Umfeld findet ein Saxophon-Workshop zum kennenlernen des Instrumentes statt (19.6., 12-15h in der Zinnschmelze) und mit Salsa, Merengue oder Tango kann der Abend tänzerisch in der Zinnschmelze abgeschlossen werden.
  • Am 1. Juli (Do, 20h) gibt es in der Zinnschmelze einen Fusion- und Weltmusik-Abend mit zwei Hannoveraner Jazzformationen. „the meting of the spirits“ und „Punk Jazz“ führen durch den Geist der legendären Jazzprojekte „Mahavishnu-Orchestra“ und „Weather Report“ des verstorbenen Pianisten Joe Zawinul.
  • Am 21. Juli (Mi., 20h) führt die Reise in die Buchhandlung Hoffmann. Dort liest die Krimi-Autorin Katrin McClean aus ihrem Roman „Im Schatten des Geldes“, während der Pianist Johannes Bahlmann mit jazzigen Klängen in gruselig-spannende Gefilde führt.
  • Am 2. August (Mo., 20h) führt die vierköpfige Formation „Herr Huber“ mit Cool-Jazz, Trompete und Gesang durch einen illustren Bar-Abend.
  • Das einzigartige Hamburger „U-Boot-Orchester“ taucht am 14. August (Sa., 20h) in der Auferstehungskirche Tiehloh auf und lässt von Wassertrompete bis Meerjungfrau und Videoinstallation keine Überraschung aus.
  • Gitarrist und Jazzlegende Ladi Geisler (einstiger Knack-Bass im Bert-Kaempfert-Orchester) lädt zum Brunch am 15. August (So., ab 12h) ins „BigEasy“.
  • Dass Jazz eine durchaus tanzbare Musik war und ist, steht am 30. August (Mo., 20h) auf der Kulturbühne Bugenhagen auf dem Prüfstand. Die swingerprobte BigBand der Technischen Universität Harburg um Leiter Gero Weiland lädt zum Tanz mit Swing, Charleston oder LindyHop ein. Ein Schnupper-Tanzkurs mit elementaren Schritten für tanzbegeisterte inklusive!
  • Am 4. September (Sa., 12h) lädt der Delikatessen-Laden „was das Herz begehrt“ zum Lounge-Nachmittag mit dem Duo „soulsteady“ ein. Soul, Jazz und Chill(i) werden bei den berühmten Schokotörtchen für musikalische und kulinarische Hochgenüsse führen.
  • Das Abschlussevent dann exakt nach drei Monaten (So., 19.9., 12h) auf dem Ohlsdorfer Friedhof und im Rahmen des „Tags der Friedhöfe“ mit dem ausgefallenen Duo „PerGünth“ – Saxophon und Gitarre in sakraler Atmosphäre – wie der ganze Jazz-Sommer – einfach immer anders!

Die meisten Konzerte des Barmbeker Jazz-Sommers sind kostenfrei, detailliert und samt Umgebungsplan auf dem eigens eingerichteten Webportal www.jazz-sommer-barmbek“ zu finden.

I.V. Heiko Langanke (Jazzclub im Stellwerk e.V.)

 

Für Nachfragen steht Ihnen  LoWi – Büro für Lokale Wirtschaft
Hellbrookstraße 57, 22305 Hamburg, Tel.: 040/432 627 96
E-Mail: info-barmbek@lokale-wirtschaft.de
http://www.lokale-wirtschaft.de gerne zur Verfügung!