Schlagwort-Archive: Persien

Free Iran

Nach den vermeintlich gefälschten und heftig umstrittenen Wahlergebnissen und den darauf folgenden Demonstrationen im Juni 2009 ist es im Iran zu schweren und ungesetzlichen Ausschreitungen des Regimes gegen die eigene Bevölkerung gekommen.

Im September 2009 nach einer Kampagne der Rechtsanwältin und Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi haben die Hamburger IranerInnen sich der von Frau Ebadi initiierten weltweiten Bewegung zur Unterstützung der trauernden iranischen Mütter angeschlossen.

Sie unterstützen angesichts der massiven Menschenrechtsverletzungen, der Unterdrückung der freien Meinungsäußerung, der unzähligen ungesetzlichen Festnahmen, der Folterungen und Hinrichtungen auch unbescholtener Bürger ohne ordentliche Gerichtsverfahren die Widerstandsbewegung im Land. Jeder Hamburger, der sich gerne beteiligen möchte, kann sich an der Aktion „Solidarität mit den Iranischen Müttern Parke-Lale-Hamburg“ beteiligen. Sie stehen jeden Samstag von 15:30 bis 16:30 Uhr auf dem Ida-Ehre-Platz in der Mönckebergstraße.

© Text – Madarane Irani (facebook), Hamburg

© Fotos – Cornelius Kalk, Hamburg

Solidaritätsbekundung mit den iranischen Müttern Parke Lale-Hamburg

Solidaritätsbekundung mit den iranischen Müttern Parke Lale-Hamburg

Solidaritätsbekundung mit den iranischen Müttern Parke Lale-Hamburg

Regimekritiker vereinigten sich im vergangenen Jahr zu einer massiven Gegenbewegung, die als Friedenssymbole die Farbe grün und das Victory-Zeichen verwenden.

Solidaritätsbekundung mit den iranischen Müttern Parke Lale-Hamburg

Die Demonstrationen finden jeden Samstag von 15:30 bis 16:30 Uhr auf dem Ida-Ehre-Platz in der Hamburger Innenstadt statt.

Solidaritätsbekundung mit den iranischen Müttern Parke Lale-Hamburg

Jeder kann sich an den Aktionen beteiligen und für Menschenrechte, Freiheit und Demokratie im Iran seinen eigenen Beitrag leisten. Der Parke Laleh ist ein Park in Teheran, in dem sich dort die trauernden Mütter versammeln.

Advertisements

Buntes St. Georg

Die Fußball WM wirft durch strahlenden Sonnenschein ihren Schatten in Hamburgs bunten Stadtteil St. Georg voraus.

Bunte Häusterfront im bunten St. Georg

Der Name basiert auf den heiligen Namensgeber des Krankenhauses, das vor mehr als 800 Jahren an der Außenalster errichtet wurde. Zur Stadt kam das Viertel erst im 19. Jahrhundert. Bis in die 90er Jahre war der Ruf allerdings eher verrucht denn gut, seit etwas mehr als 10 Jahren entwickelt sich insbesondere die Lange Reihe zum Positiven und lädt durch die Nähe zum Bahnhof auch Reisende zum Bummeln ein.

Geburtsstätte von Hans Albers

Das Hamburger Urgewächs Hans Albers wurde beispielsweise im Haus Nr. 71 geboren, eine kleine Gedenktafel erinnert an den Charakterdarsteller und Sänger, dessen berühmteste Melodie als Klingelton regelmäßig im Tatort zu hören ist. Die Lange Reihe als Straßenzug zeichnet sich durch eine große gastronomische Vielfalt aus, die von alteingesessenen Traditionslokalen wie das Gnosa oder Frau Möller, über die für Galão und Pastéis de Nata bekannten Portugiesen und kleinen Bars bis hin zur umgebauten Turnhalle an dem einen Ende.

Gastronomische…

…Vielfalt…

…in der Langen Reihe

Und nicht die Hinterhöfe bei der Erkundung vernachlässigen, über die man dem Straßenlärm ausweichen kann. Dort lassen sich Friseur- und Kosmetikstudios genauso entdecken wie auch eine sehr kreative Kunstszene. Abgerundet wird die Vielfalt in dem Quartier durch eines der besten Hotels der Stadt dem ‚The Georg’, das neben dem Hotel Atlantic seit Jahren besteht, und durch eine weitere Buntheit an Geschäften für Spezialitäten.

Hotel Atlantic zur blauen Stunde

Der Grad der Spezialisierung ist groß und das Angebot kommt aus der ganzen Welt. Aus dem fernen Asien lockt die tibetische Kleidung aus dem Himalaya im gleichnamigen Laden. In der unmittelbaren Nachbarschaft ist dann das persische Haus zu finden, das aus dem Reichtum Persiens schöpft.

Bekannt für Pistazien – Persisches Haus

Neben den besten Pistazien und leckeren Keksen und Kuchen bietet das Haus auch CDs und aktuelle touristische Informationen aus dem Reich zwischen Euphrat und Tigris. Aber wer sich einen Überblick verschaffen möchte, sollte dieses lieber selbst organisieren und einfach von Bahnhof bis Richtung Alster spazieren und entlang der langen Reihe oder dem Steindamm nicht die Lindenstraße außer Acht lassen.

Heilige Dreieinigkeitskirche

Herzlich willkommen…

…auf meinem neu eingerichteten Blog. Er dient dazu, mich auf meinen Reisen zu begleiten und meine eigenen Erlebnisse zu veröffentlichen und zu teilen.

Im vergangenen Jahr ermöglichte mir mein Beruf insgesamt drei Reisen, eine nach Mallorca, die nächste nach England und schließlich bewegte ich mich noch eine Woche lang für die Zeitschrift ‚Boote‘ auf der Weichsel und entdeckte ein spannendes Polen.

Eine weitere Reise in den Iran verschob ich aufgrund der Unruhen lieber auf vorläufig unbestimmte Zeit, aber auch Persien habe ich auf eine Art und Weise für mich neu entdeckt, daß ich auch dieses Land unbedingt ausführlicher bereisen möchte, als es bisher möglich war.

Ich wünsche meinen Lesern daher viel Spaß beim Verfolgen meiner Geschichten!

Und allzeit gutes Licht wünscht Ihnen

Cornelius Kalk